[Food] Grüne Smoothies Info und Aufbau

Nach dem vielen Essen zu Weihnachten und die vielen kleinen Sünden in Form von Vanillekipferl und Schokosternen usw. gönne ich meinem Körper eine Auszeit.

Ich mag generell keine Diäten oder Kuren, da ich es liebe zu essen. Ich möchte mich nicht bei so etwas herrlichem, wie einer Speise, einschränken!

Um meinem Körper dennoch etwas Gesundes zu gönnen, ersetze ich das Frühstück, dass bei mir meist nur sehr klein und schnell ausfällt, sowie die Jause am Nachmittag, wo ich meist nasche – durch einen Smoothie.

Früchte in Form von Shakes habe ich schon immer geliebt, daher war es für mich keine Überwindung Smoothies auszuprobieren.

Eine kleine Überwindung kostete es mich jedoch „Grüne Smoothies“ zu versuchen. Man hört ja immer, dass diese besonders gesund und entgiftend sein sollen.

Ich konnte mich jedoch mit dem Gedanken nicht anfreunden, dass ich jetzt Salat TRINKEN soll. Neugierig, wie ich bin, habe ich es trotzdem versucht! 😉

Um nicht gleich der „Schmeckt-nicht-Falle“ ins Netz zu gehen, habe ich meine Smoothies sehr bedacht gewählt und Anfangs Zutaten verwendet, die mir WIRKLICH gut schmecken. Ich habe den Fruchtanteil sehr hoch belassen und den Grünanteil eher gering.

Durch diverse Variationen habe ich herausgefunden, dass Grün nicht unbedingt Grün schmecken muss. Hier ist entscheidend, welches Gemüse du für deinen Smoothie wählst.

Vogerlsalat ist sehr mild und verschwindet komplett hinter der fruchtigen Note, wobei Rucola, wie auch in seiner herkömmlichen Form als Salat, auch im Smoothie sehr streng und dominant ist.

Wichtig ist, dass ihr einen guten Mixer zur Verfügung habt.
Ein Handmixer (Zauberstab) ist hier unzureichend.
Ich habe es ausprobiert und muss sagen, dass die Smoothies nicht so fein und trinkbar werden, wie mit einer Küchenmaschine, die weit höhere Umdrehungen hat.

Ihr müsst deswegen nicht gleich einen teueren Mixer kaufen.
Ein kostengünstiges Gerät mit einer Umdrehungszahl von 20.000 reicht vollkommen aus. Vielleicht könnt ihr euch ja auch einen Mixer von Freunden ausborgen, um einmal zu testen, wie euch die Zubereitung von Smoothies zusagt.

Sonst benötigt ihr einfach nur Haushaltsmesser, Schneidbrett und Gläser. Solltet ihr einen Smoothie fürs das Büro oder euren Arbeitsplatz zubereiten wollen, könnt ihr den Smoothie auch in ein Marmeladenglas füllen und so, gut verschlossen, mitnehmen.

Es müssen auch hier nicht immer die teuren Strohhalmtrinkgläser sein! 😉

Ich habe euch hier eine Pyramide gezeichnet, die euch zeigen soll, wie ihr eure Smoothies aufbauen könnt. Probiert verschiedene Variationen aus – nix muss, alles kann.

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Die Basis (zu 250 g) für eure grünen Smoothies besteht aus Wasser, Sojamilch oder Apfelsaft. Ihr könnt natürlich auch einen anderen Fruchtsaft als Basis nehmen. Oder statt Sojamilch auf Reismilch oder Mandelmilch zurückgreifen.

Die Grüne Komponente (zu 250 g) ist je nach Geschmack zu wählen. Ich würde, wie oben bereits erwähnt, als Einsteiger auf einen milderen Geschmack zurückgreifen. Ich habe hier Vogerlsalat als angenehm mild empfunden.
Ihr könnt aber genauso Rucola, Eisbergsalat, Grünkohl oder Spinatblätter wählen.

Die fruchtige, süße Komponente (zu 370 g) würde ich nach eurem Belieben wählen. Bananen machen den Smoothie dickflüssiger, Mango etwas fruchtiger und Beeren etwas säuerlicher. Aber auch hier ist der Variation keine Grenze gesetzt.
Erdbeeren, Mango, Heidelbeeren, Bananen, Himbeeren, Äpfel, Birnen, Trauben, Ananas, …

Das Extra (eine Hand voll), dass kein Muss, aber ein kleines Highlight sein kann, sind Superfruits oder sonstige Toppings: Chiasamen, Minze, Zimt, usw…

Mixt eure Zutaten auf höchster Stufe eures Mixers bis ein schöner, trinkbarer Smoothie entsteht.
Sollte er zu dick geraten sein, fügt noch ein wenig Basis hinzu.

Ihr sollt euch beim Trinken nicht quälen, sondern genießen.

Ihr werdet sehen, ihr werdet immer routinierter und experimentierfreudiger in der Zubereitung eurer Smoothies.

Solltet ihr euch nicht gleich an grüne Smoothies herantrauen… wie wäre es mit einem Wassermelonensmoothie oder einem Heidelbeer-Bananen-Smoothie als Einstieg?

 

V-I-B

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